Taschachwand (3365m) – die Flucht nach oben

Ausblick aus der Wand

Eine Flucht. Ein Ausbruch aus dem Stress, Überlastung, Stadt. Einige Tage, um nur auf warme Finger, sauberes Gehen/Klettern und  gutes Vorankommen zu achten.  Um durchzuatmen und voller Energie wieder zu kommen.

Es war wieder eine spontane Entscheidung. Die Verhältnisse waren kaum zu erfahren, das Wetter spielt dieses Jahr wieder verrückt. Wir ließen es auf uns zukommen, quartierten uns gemeinsam mit einer tschechischen Gruppe im Winterraum des Taschachhauses ein und versuchten uns an der Taschachwand – mit Erfolg.

Sendepause adieu!

 

Video:  02-03.10.2016

Es war keine ruhige Zeit. Schon wieder wurde es kalt und heiß und kochte sogar zwischendurch über. Eins steht aber fest: Es gibt nichts entspannenderes, als im Morgengrauen einen Fuß  ganz vorsichtig vor dem anderen zu setzen, konzentriert, aber mental mühelos, angestrengt, aber die Bewegung genießend.

Zwei lange Bergwochenenden, ein Ultralauf und jede Menge nervenaufreibende Arbeitstage liegen seit der letzten Meldung hinter mir. Einige große Änderungen bahnen sich an, auch neue Touren sind schon geplant – eine wirkliche Ruhezeit war der Herbst mit Sicherheit nicht. Trotzdem würde es mich freuen, wieder häufiger dazu zu kommen, ein paar Zeilen zu schreiben – welcome back, Zeltgespenst 😀