Cogne – Eis für alle!

Dank Steigeisen und Eisgeräten kommt man in die Zauberwelt der gefrorenen Wasserfälle

Der Winter schreitet fort;  wir nutzen jede Möglichkeit, ihn zu genießen. Diesmal haben wir uns eine 10h-Autofahrt angetan um die Mekka des Eiskletterns zu besuchen – die kleine Ortschaft Cogne im italienischen Aostatal. Im Dunkeln angekommen und kaum Eis gesehen, hatten wir schon Angst, die ganze Reise umsonst gemacht zu haben, doch spätestens am nächsten Morgen war klar: Selbst wenn der Winter bisher relativ trocken war und viele Eisfälle sich nicht ausgebildet haben, hat es hier trotzdem mehr Eis als wir je klettern können würden. Tschakka!

Fünf Tage blieben wir in unserer kleinen Ferienwohnung in Lillaz, sammelten insgesamt 1800 Klettermeter und seilten jeder 20 -25 Mal ab. Als Abschlusstour für die früher abreisenden meinen Tourenpartner Lukas und mich (die anderen hatte mehr Zeit und sind noch fleißig dabei) glückte uns das Cold Couloir – eine 600hm  (WI4+ TD-) lange, elegante Linie im Vallone Valeille.

Cogne hat uns allen super gefallen; ich werde sicher noch ein paar Worte dazu schreiben – und trotz der Entfernung wieder kommen!