Zeltgespenst

…ist unterwegs!

Erstes Mal – Eisklettern

Wann?

2015

Wie kam es dazu?

Ein Freund fragte eine Freundin und mich,  ob wir es ausprobieren wollen. Wir waren aber auch selbst schon „soweit“. Also ging es zu einem kleinen Wasserfall neben unserer Ferienwohnung im Pitztal…

Wer war sonst dabei?

Der besagte Freund, mehr oder weniger erfahren und sehr sicherheitsbewusst. Und drei Anfänger.

Davor aufgeregt gewesen?

Nö. Erst beim 2. Mal, als ich wusste, was auf mich zu kam…

Unterwegs Angst gehabt?

Nein. Der Stand war fünf Meter über uns und bestand aus fünf (!)Eisschrauben… 

Was lief schief?

Es lief Wasser über die Oberfläche und uns in die Ärmeln…so nass habe ich es nie wieder erlebt!

Was hat weh getan?

Die Unterarme! Die Waden! (Ja, nach fünf Metern!)

Was war schön?

Häh? Das Kochen des Weihnachtsessens danach?

Wann wieder gemacht? Wie war es?

Einige Tage später, mit einer ultrafitten Begleitung und am „richtigen“ Wasserfall. Kalt war es und anstrengend… und das Eis flog rum…

Wie sah es nach 20 Tourentagen aus?

Genauso 🙂 Aber inzwischen hatte ich so häufig über die Schönheit der gefrorenen Wasserfälle gestaunt, dass ich es mir gerne antat.

Lieblingstipp? 

Nicht zu schnell zu viel wollen. Eis ist kein gutes Sturzgelände!

Fazit?

Das Eisklettern ist anspruchsvoll, aber auch faszinierend. Außerdem tut man sich in höheren Bergen leichter, wenn man mit den Eisgeräten umzugehen weiß. Das Risiko steigt jedoch exponentiell zum Schwierigkeitsgrad.

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