Zeltgespenst

…ist unterwegs!

Erstes Mal – 4000er

Wann?

2014

Wie kam es dazu?

Ich wollte auf einen 4000er und hatte Urlaub…

Wer war sonst dabei?

Niemand. Deswegen wählte ich auch eine Route ohne Gletscherberührung.

Davor aufgeregt gewesen?

Ja, sehr. Wie dünn wird die Luft dort oben wohl sein, werde ich etwas davon merken?

Unterwegs Angst gehabt?

Das lange Abklettern bis II+ war schon herausfordernd. Angst hatte ich jedoch keine.

Was lief schief?

Die Biwaknacht davor! Es hat stark geregnet und gewindet, mein Biwaksack war schnell durch und ich musste mir etwas tiefer eine besser geschützte Stelle suchen. Da der Schlafsack dann ebenfalls feucht war, habe ich nicht viel schlafen können. Außerdem sind meine zu Beginn des Kraxelns abgestellte Stöcke von jemandem mitgenommen worden und waren somit für immer weg.

Was hat weh getan?

Nichts!

Was war schön?

Am ersten 4000er unterwegs zu sein! Gesehen habe ich wegen des Nebels leider nicht viel.

Wann wieder gemacht? Wie war es?

Drei Tage später standen ein Bekannter und ich auf dem Rimpfischhorn (4199m) und es war wieder halb so schlimm, für Biwak-Gipfel-Tal haben wir allerdings 16h gebraucht und waren entsprechend platt.

Wie sah es nach 20 Tourentagen aus?

Entspannt – die 4000er-Marke verlor ihren Schrecken. Man weiß, wie hoch man ohne Akklimatisierung gehen kann und wann sich etwas mehr Zeit lassen sollte. Ansonsten sind es genau gleiche Hochtouren wie 1000m tiefer, nur mit einer gewaltigen Aussicht und häufig länger.   

Anfängertaugliche 4000er?

Alleine: Weißmies SSO-Grat, Lagginghorn Normalweg. Mit Partnern: Weißmies Normalweg, Allalinhorn, Alphubel, Castor, Pollux, Gran Paradiso…..auch das Breithorn, die Wanderung auf seinen Gipfel von der Seilbahn aus zählt aber nicht wirklich als eine Bergtour 😉

Lieblingstipp? 

Warme Sachen mitnehmen! Man schwitzt vielleicht, solange es windstill und sonnig ist, bei Wolken und Wind wird es aber schnell ungemütlich.

Fazit?

Kein Hexenwerk, ausprobieren lohnt sich!

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